Titelbild Bienen-Neuzugang Ana Ciolan: „Es geht nur im Team“
Jan 03, 2021

Bienen-Neuzugang Ana Ciolan: „Es geht nur im Team“

Die Bienen des HC Rödertal kämpfen aktuell in der 2. Handball Bundesliga gegen den Abstieg. Der sächsische Zweitligist reagierte deshalb während der Hinrunde und verpflichtete mit der erfahrenen rumänischen Spielerin Ana Ciolan eine Akteurin, die der Mannschaft neue Impulse und Halt geben soll. Die Investition ist mittelfristig ausgelegt, der Verein will der bewährten Spielerin deshalb genug Zeit zum Eingewöhnen geben. Grund genug, sich mit der neuen „Biene“ im Lager des HC Rödertal zu unterhalten!


Noch einmal herzlich willkommen bei den Bienen, Ana! Warum hast Du dich für die Rödertalbienen entschieden?
Ich habe mich für die Rödertalbienen entschieden, weil mir das Projekt gefallen hat. Es ist ein junges Team mit einem guten Potential!“

Wie kam es zum Transfer in das Rödertal?
Nach einem Probetraining und einigen Gesprächen wurde alles von den Verantwortlichen des HCR in Zusammenarbeit mit meiner Managerin Cristina Niculaev erledigt.

Welche Positionen spielst du? Welche Position bevorzugst du?
Am Kreis, aber ich habe vorher auch viel im Rückraum gespielt.

Worauf können sich unsere Fans und Sponsoren freuen?„Ich bin ehrgeizig und ich mag Herausforderungen! Für mich ist jedes Spiel ein neues Kapitel, es beginnt immer von Null. Ich mag den defensiven Part sehr gern und im Angriff kämpfe ich gerne mit den Gegnerinnen um jeden Ball!

Wie erlebst du dein neues Team?
Wie gesagt, es ist ein junges Team mit viel Potenzial. Wir haben jedoch auch erfahrene Spielerinnen, die dem Team die nötige Dosis Reife bringen.

Das Thema in diesem Jahr ist der Abstiegskampf. Glaubst du, die Bienen können mit Dir das Ziel „Nichtabstieg“ schaffen?
Der Kampf gegen den Abstieg kann nur als Team gewonnen werden! Ich denke, dass wir gemeinsam noch viel Arbeit haben und ich wünsche mir, dass wir gemeinsam den Abstieg vermeiden können!

Wir blicken zurück - wo hast Du mit Handball angefangen & hast Du in der Nationalmannschaft gespielt?„Ich habe im Alter von 9 Jahren in meiner Heimatstadt Vaslui mit dem Handball angefangen. Mit 14 Jahren ging ich zum Nationalen Olympischen Kompetenzzentrum in Valcea, wo ich 4 Jahre verbracht habe. Nach diesen Jahren als Jugendliche schaffte ich den Sprung in das Team des HC Zalau, mit dem ich einige Erfolge erkämpfen konnte. Mit der gleichen Mannschaft erreichten wir das Halbfinale im EHF Cup. Ich durchlief zudem die diversen Stationen für die rumänischen Jugend-Nationalteams, von den Kadetten bis zu den Juniorinnen bis 19 Jahren.

Jetzt etwas Privates: Wie sieht dein persönlicher Start hier aus?
„Ich muss mich jetzt erst einmal darauf konzentrieren, Deutsch zu lernen. Danach will ich nach Möglichkeit sehr gerne arbeiten und nebenbei Kinder für unsere schöne Sportart begeistern!

Kannst Du dir vorstellen, mit Deinem Freund eine Zukunft in Deutschland aufzubauen?
Wir wollen sehr gerne etwas aufbauen, mein Freund lebt seit 5 Jahren hier. Ich wollte ihm folgen und wir hoffen, dass wir hier irgendwann zusammen eine Familie gründen können.

Die EM ist nun schon wieder Geschichte, Deutschland gewann in der Vorrunde gegen Rumänien. Was denkst du über das Spiel und deine Nationalmannschaft?
Leider habe ich es nicht geschafft, das Spiel zu sehen, da wir Training hatten. Ich kenne einige Spielerinnen sehr gut und ich schätze sie sehr! Sie sind ehrgeizige und talentierte Spielerinnen und ich bin überzeugt, dass sie ihr Bestes für Rumänien gegeben haben.

Ana, vielen Dank für das erste Kennenlernen! Wir wünschen dir weiterhin einen guten Start bei uns und viel Erfolg mit deinem neuen Team!

Das Gespräch führte Sören Wennerlund
Bild: Thomas Walter


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Tags: Handball

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